Zwerchfelloperationen (laparoskopische Fundoplikation)

Zwerchfellbruchoperation

Durch die Möglichkeit Zwerchfellbrüche laparoskopisch (mit mehreren kleinen Löchern ohne Bauchdeckenschnitt) zu operieren, gewinnt diese Operation in der Behandlung von Sodbrennen und Entzündungen der Speiseröhre immer mehr an Bedeutung. Genaue Voruntersuchungen (Magenspiegelung, Säuremessung in Speiseröhre und Magen sowie eine Druckmessung in der Speiseröhre) klären die Erfolgsaussichten dieser Operation. Eine entsprechende Umstellung der Ernährung unterstützt das Ergebnis.

Im Rahmen eines medizinischen Symposiums erfolgte die OP einer laparoskopischen Fundoplikation live. Sie können dieses Video auf der Homepage des Krankenhaus Göttlicher Heiland unter www.khgh.at anschauen.

Häufige Fragen und Antworten

Wie lange ist der Spitalaufenthalt nach einer laparoskopische Fundoplikation?

Durchschnittlich 5-7 Tage.

Was muss ich beim Essen nach der Operation beachten?

Da der übergang von der Speiseröhre in den Magen eingeengt wird und dieser Bereich nach der Operation etwas anschwellen kann, erhält man 2 Tage nach der Operation nur flüssige Kost, dann 2 Tage breiige Kost und erst danach Normalkost. Diese sollte dann sehr gut gekaut und eingespeichelt werden und langsam in kleinen Portionen geschluckt werden.

Was muss ich nach der Operation sonst noch beachten?

Ca. 4 Wochen sollte man nicht schwer heben sonst könnte der Zwerchfellbruch noch einmal aufreissen.

Muss ich nach der Operation weiter Medikamente gegen Sodbrennen (meist säurereduzierende Protonenpumphemmer) einnehmen?

In der Regel nein. Das Zurückfliesen von Magensäure wird duch die Einengung des Mageneingangs verhindert. Die Operation hat jedoch keinen Einfluss auf die Menge der produzierten Magensäure, so dass bei Diätfehlern, Stress, Nikotinkonsum und persönlicher Veranlagung durch überproduktion von Magensäure sehr wohl Magenbeschwerden (Gastritis) oder Magenkrankheiten (z.B. Magengeschwüre) auftreten können und eine neuerliche Medikamenteneinnahme erforderlich machen.